Unterwegs im Netz - aber sicher

Im Januar fand der Workshop "Unterwegs im Netz - aber sicher" statt und gewährte Einblicke in die Themen „Digitale Identitäten“ und „Meinungsbildung über Soziale Medien“. Die wichtigsten Lernziele: Reflexion über Chancen und Risiken der Preisgabe von persönlichen Daten und eine kritische Auseinandersetzung mit Sozialen Medien als Informationsinstrument.
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veröffentlicht am 4.2.2014

Welche Apps und Netzwerke nutzt ihr im Internet und auf dem Handy und wofür? Mit dieser Frage startete der Workshop, den Helliwood am 17. Januar in den Räumen des Microsoft Centers Unter den Linden abhielt. Nach dem Klassenbarometer ging es auch gleich um das Wesentliche. Welche Daten geben die Schülerinnen und Schüler von sich preis? Welche Angaben sollte man lieber nicht öffentlich teilen? Und was können auch Vorteile bei der Angabe bestimmter Daten sein?

Besonders überraschend waren die Erkenntnisse aus der Datenrallye, bei der die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen und mit Hilfe von Suchmaschinen so viel wie möglich über ihr Gegenüber herauszufinden versuchen sollten. Diese Übung diente dazu, ein Bewusstsein zu entwickeln für die Spuren, die man im Netz hinterlässt.

„Wieviel ich in kürzester Zeit über jemanden herausfinden kann, auch wenn er gar nicht in Sozialen Netzwerken angemeldet ist, das hat mich echt überrascht.“ – Nike, 14

Auch Urheber- und Persönlichkeitsrechte wurden am Beispiel von Foto-Posts thematisiert.

„Über Bildrechte haben wir heute viel gelernt. Ich habe jetzt begriffen, dass es wirklich wichtig ist, auf Urheber- und Persönlichkeitsrechte zu achten. Das war mir vorher nicht klar.“ – Vanessa, 15

Der zweite Block „Medien machen Meinung“ widmete sich dem Thema Soziale Medien als Informationsinstrument. Zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigten anschaulich, wo die Chancen von Sozialen Netzwerken liegen, aber eben auch die Schwachstellen. Diskutiert wurde insbesondere über die Geschwindigkeit, mit der sich sowohl wichtige Nachrichten als auch Falschmeldungen verbreiten, und die Schwierigkeit der Überprüfung von Wahrheitsgehalt.
Der zweite Block „Medien machen Meinung“ widmete sich dem Thema Soziale Medien als Informationsinstrument. Zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigten anschaulich, wo die Chancen von Sozialen Netzwerken liegen, aber eben auch die Schwachstellen. Diskutiert wurde insbesondere über die Geschwindigkeit, mit der sich sowohl wichtige Nachrichten als auch Falschmeldungen verbreiten, und die Schwierigkeit der Überprüfung von Wahrheitsgehalt.

Fazit war, dass Soziale Medien ein wertvolles Instrument in der modernen Berichterstattung sein können, sofern man sie als Ergänzung zu klassischer Berichterstattung betrachtet.

„Was schlecht und gefährlich an Social Media ist – zum Beispiel Cybermobbing – darüber haben wir schon oft gesprochen. Dass wir heute auch darüber sprechen, was man alles Gutes damit machen kann, gefällt uns besonders gut.“ – Carolin & Tristan, 15

Da in der Berichterstattung oft Bilder eine zentrale Rolle spielen, ging es in der abschließenden Gruppenarbeit darum, anhand von Argumenten für und gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes darzustellen, wie Bilder in Kombination mit Text die Meinung beeinflussen können.
Ausgestattet mit Fotokameras und Tablets sowie mit Schere, Stift und Papier produzierten die vier Arbeitsgruppen Plakate, auf denen sie anschaulich darstellten, welche Arten von Bildern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und somit in der Lage sind, eine Botschaft zu transportieren.

„Die Schülerinnen und Schüler in einer freien Arbeitssituation zu erleben, war eine ganz tolle Erfahrung.“ – Frau Seeger, Lehrerin