Legal, illegal, sch***egal

Fälschungen beliebter Markenprodukte führen zu hohen wirtschaftlichen Verlusten und gefährden die Existenz der kreativ Schaffenden. Über typische Statusprodukte setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Originalen und deren Kopien auseinander und ordnen diese aus persönlicher, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht ein. In einer Konferenz vertreten sie argumentativ verschiedene Interessengruppen und diskutieren dies. Abschließend reflektieren sie ihr eigenes Handeln und nehmen Stellung dazu.
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Veröffentlich am 09.02.2019

Um sich mit geistigem Eigentum, dem Umgang und den Folgen von Missbrauch auseinanderzusetzen, beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im Kontext typischer alltagsbezogener Produkte mit den persönlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Dimensionen von Fälschungen. In einem Rollenspiel analysieren sie darüber hinaus Interessen verschiedener Akteure und diskutieren diese in Form einer Konferenz.

Unterrichtsmaterial Klasse 8-12

Kompetenzziele: Die Schülerinnen und Schüler
erarbeiten die Bedeutung von geistigem Eigentum mit Blick auf die persönliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und rechtliche Dimension sowie verantwortungsvolles Handeln.
erkennen den globalen Zusammenhang von Produktpiraterie und den ökonomischen Folgen.
wenden Methoden an, um verschiedene Perspektiven einzunehmen und Meinungen zu äußern.
diskutieren über Vor- und Nachteile gefälschter Produkte sowie fairen und unfairem Wettbewerb.
formulieren Argumentationsketten und vertreten diese überzeugend im Rahmen einer Konferenz.
reflektieren ihr eigenes Handeln in Bezug auf den Schutz des geistigen Eigentums und formulieren eigene Statements.

Legal, illegal, sch***egal

Unterrichtsmaterial für die Klassen 9-12 zum Thema Produkt- und Markenpiraterie

Vorschaubild
Die Idee der Konferenz ist – angelehnt an reale Situationen wie beispielsweise die Konferenz der Vereinten Nationen –, sich im Rollenspiel mit verschiedenen Meinungen, Interessengruppen oder politischen Positionen auseinanderzusetzen und so Einblicke in komplexe Zusammenhänge und unterschiedliche Interessen zu bekommen. Die Methode erfordert ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und Flexibilität. Eine Herausforderung dabei ist, unterschiedliche Interessen zu verstehen und zu vertreten, die man persönlich nicht unbedingt teilt. Die Methode ermöglicht damit unterschiedliche Sichtweisen auf einen Sachverhalt und fördert damit Akzeptanz und Kompromissbereitschaft.